Schlösser und Museen

Schloß Mosigkau

Dieses bezaubernde Rokokoschloss wurde in der Zeit zwischen 1752 und 1757 unter dem Baumeister Christian Friedrich Damm errichtet. Ermöglicht wurde der Bau durch eine großzügige Schenkung und Apanage die Prinzessin Anna Wilhelmine von ihrem Vater, dem Fürsten Leopold I. von Anhalt-Dessau erhielt. Schloß Mosigkau gilt heute als eine der schönsten Rokokoensembles Deutschlands. Besonders reizvoll ist der Rokokogarten mit seinen seltenen Kübelpflanzen. Die Orangerie dient als prachtvoller Rahmen für Konzerte und andere Veranstaltungen.

Schloss Luisium

Aus dem 18. Jahrhundert stammt das klassizistische Schloss, das mit seinem Festsaal beeindruckt. Er ist mit kostbaren Malereinen und Reliefs geschmückt, die übrigen Räumlichkeiten präsentieren sich mit wundervollen Stuckdekorationen. Reizvoll wirkt auch der Garten des Schlosses mit seinen Brunnen und Plastiken. Er zeigt sich mit der typischen Gartenlandschaft des 18. Jahrhunderts mit Wiesen ringsum, auf denen Pferde und Schafe weiden.

Schloss Wittenberg

Schon von weitem sichtbar ist in der Lutherstadt der 88 Meter hohe Turm der Schlosskirche. Aus der Nähe betrachtet wirkt die weltberühmte Schlosskirche, die zum UNESCO-Welterbe gehört, recht imposant. Das Schloss, das ebenfalls mit einem Turmbau geschmückt ist, vermittelt dagegen einen etwas unscheinbaren Eindruck. Es wurde bereits erstmalig im 12. Jahrhundert urkundlich als Burg Wittenberg erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wurden immer wieder Umbaumaßnahmen durchgeführt. Heute befinden sich im Schloss eine Jugendherberge, das Riemer-Museum und stadtgeschichtliche Sammlungen.

Lutherhaus Wittenberg

Das Gebäude wurde ursprünglich für die Augustiner Eremiten errichtet, ab dem Jahre 1508 lebte Martin Luther darin. Nach seinem Tod verkauften die Erben es an die Wittenberger Universität und seit 1883 wird es als Museum genutzt. Das Kernstück bildet eine umfangreiche Sammlung des Halberstädter Oberdompredigers Ch. Fr. B. Augustin mit rund 12.500 Gemälden, Grafiken, Medaillen und Münzen. Später wurde ein großer Teil der Bibliothek des Begründers der Weimarer Lutherausgabe J. K. Fr. Knaakes hinzugekauft. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde sie Sammlung kontinuierlich erweitert, was zur Zeit der DDR nicht mehr möglich wer. Seit 1990 werden wieder Stücke gesammelt, heute liegt der Schwerpunkt in der Arbeit des Reformators Martin Luther.

Haus der Geschichte in Wittenberg

In dieser Ausstellung wird der Alltag der DDR dargestellt. Dabei sind neben Wohnräumen der 40er bis 80er Jahre auch viele Alltagsgegenstände zu sehen. In einer Fotoausstellung kann man das Leben der Jugendlichen in der DDR nachempfinden. Auch Jugendzimmer und Gaststätten werden ebenso dargestellt wie Kindergärten.